Aktuelles

NEUES AUS KINDERGARTEN UND KRIPPE REGENBOGEN

(Artikel aus Gemeindekurier Februar 2021)

Einbruch, kurz vor Weihnachten:

Eine Überraschung, auf die wir gerne verzichtet hätten, erwartete uns am Dienstag, 15. Dezember, als wir morgens unsere Einrichtung öffnen wollten. Statt in den Kindergarten hineinzugehen, warteten wir erst einmal draußen vor der Eingangstür auf die Spurensicherung der Polizei, denn es wurde in der Nacht zuvor eingebrochen.

Da der oder die Täter „nur“ in den oberen Stockwerken aktiv geworden waren, durften wir schon kurz vor 8.00 Uhr in den Kindergarten hinein. Die Gruppenräume der obersten Etage wurden spontan in den Keller verlegt, die Krippe verwandelte ihre Garderobe in einen kleinen Spielbereich und die Sonnengruppe wich spontan auf den Garten aus.

Viele fassungslose Eltern betraten den Kindergarten, schüttelten die Köpfe und fragten erschrocken, wer denn wohl auf die Idee kommt, einen Kindergarten auszurauben und dies so kurz vor Weihnachten?! Dies fragen wir uns auch. War der Täter so verzweifelt, dass er dringend an Geld kommen musste? Ist sein Herz so verschlossen und hart, dass er sich an einem Ort vergreift, der von kleinen Kindern belebt wird?

Obwohl dieses Ereignis so einschneidend und unheimlich ist, steht eines fest: der Dieb/oder die Diebe haben „nur“ Geld geklaut, alles Wichtige (unsere Kinder) war zum Glück nicht im Haus.

Die Spuren des Einbruchs waren noch einige Zeit sichtbar und haben auch in den Herzen der Kinder, Eltern und Mitarbeiter Spuren hinterlassen. Mittlerweile hat das Büro eine neue Tür und einen neuen Anstrich bekommen. In der Zeitung konnten wir kürzlich lesen, dass die Täter bei einem weiteren Einbruch andernorts, „auf frischer Tat“ ertappt wurden und gestanden haben.

Uns ist in dieser Ausnahmesituation eines ganz klargeworden: wir sind ein tolles Team, dass in einer Krise fest zusammensteht und ohne viele Worte das tut, was getan werden muss. Es ist schön, zu wissen, dass wir in der Not zusammenhalten und diesen Schatz kann kein Dieb uns jemals stehlen!

Corona-Zeit/Lockdown:

Im Moment dürfen wieder nur wenige Kinder unsere Einrichtung besuchen. Still ist es geworden in unseren Räumen. Uns allen fehlt das bunte Leben und Treiben, dass wir sonst so selbstverständlich genießen. Mit den wenigen Kindern verbrachten/ und verbringen wir dennoch spannende Tage, genossen den Schnee, der nun endlich auch bis zu uns nach Bayern gefunden hatte, treffen Vorbereitungen für eine kleine, gruppeninterne Faschingsfeier, für die weinigen Kinder, die gerade hier sein dürfen.

Kolleginnen, die nicht im Kindergarten sind, arbeiten im Homeoffice, tüfteln an neuen Ideen für unsere Homepage, schreiben Elterngespräche u.v.m.

Wir finden Möglichkeiten, mit den daheimgebliebenen Familien Kontakt zu halten. Unsere Schlauen Füchse bekommen regelmäßig Post mit Schlaufuchs-Aufgaben. Eine Faschingstüte, gefüllt mit Lied und Fingerspiel, Luftballon und Luftschlangen, Backrezept und Ausmalbild findet den Weg zu allen Regenbogen-Kindern nach Hause. Ein virtuelles Kasperltheater wird ab dem unsinnigen Donnerstag auf unserer Homepage zu sehen sein.

Geburtstagskinder werden mit einer Karte bedacht, das Internet macht die ein oder andere Zoom-Konferenz, ein virtuelles Beisammensein möglich. Emails mit Informationen, Grüßen werden ausgetauscht, das Telefon und der Briefkasten als Kommunikationsmittel genutzt.

Auch unsere Teamsitzungen müssen im Moment online stattfinden, dies erfordert viel Disziplin und Konzentration.

Ende Januar verabschiedeten wir uns virtuell von unserer Kollegin Katharina Merkel, die ab Februar in einen anderen Kindergarten wechselte. Es ist seltsam, sich nicht persönlich verabschieden zu können und dennoch war es uns wichtig, dass Katharina viele gute Wünsche von uns auf ihren neuen Lebensweg mitnimmt. Ein kleines Geschenk und ein paar Kartengrüße wurden zuerst virtuell in großer Runde und einen Tag später, im kleinen Rahmen, an sie übergeben.

Der Tag der offenen Tür kann nicht in der gewohnten Form stattfinden, deshalb wird unsere Homepage in der nächsten Zeit auf den neuesten Stand gebracht, so dass neue Familien zumindest online einen ersten Eindruck von unserem Haus bekommen können.

Die Corona-Zeit verlangt uns allen sehr viel Geduld und Flexibilität im Finden neuer Kontaktmöglichkeiten, im Geduld haben, im Positiv bleiben… ab. Noch sind wir guter Dinge und zuversichtlich, dass wir dies gemeinsam gut meistern werden.

 

Gartenprojekt „Tipibau“:

Letzte Woche bekamen wir eine große Wagenladung geschnittener Weidenzweige, die nun zum Teil schon in die Erde gebracht wurde und zu einem Tipi zusammenwachsen sollen.

Kinder und Erwachsene halfen beim Abladen und Tragen der Zweige mit, die Krippenkinder auch beim Erde ausgraben. In einer Wochenend-Aktion wurden von zwei Kolleginnen ein Tipi für den Krippengarten und eines für den Kindergarten gesteckt. Nun brauchen unsere Tipis viel Regen und Sonne, damit alles gut anwachsen und grün werden kann. Noch immer sind viele Weidenzweige übrig, diese werden in den nächsten Tagen von der Naturgruppe abgeholt und finden Platz im Gelände der Regenbogenkobolde.

Weidentipi

Ein herzliches Dankeschön geht hiermit an das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim, dass uns die Weiden vorbeigebracht hat.

Wir drücken die Daumen, dass schon bald ALLE Familien wieder bei uns sein können. Bis dahin wünschen wir allen, dass sie gesund und voller Hoffnung bleiben.

Herzlichst

das Regenbogen-Team

 

NEUES AUS KINDERGARTEN UND KRIPPE REGENBOGEN

(Artikel aus Gemeindekurier August 2020)

Abschluss der Schulanfänger

Normalerweise feiern unsere Vorschulkinder die „lange Nacht der schlauen Füchse“ und den Vorschul- Abschlussausflug in jedem Jahr gemeinsam. Doch heuer ist alles anders. Die einzelnen Gruppen dürfen sich nicht mischen, öffentliche Verkehrsmittel dürfen nicht genutzt werden. Einen Miet-Bus für drei Gruppen einzeln zu organisieren-kostet zu viel. Hat uns dies davon abgehalten unsere Großen Füchse gebührend zu verabschieden? Nein-natürlich nicht! Besondere Herausforderungen laden dazu ein, alte Wege zu verlassen und neue zu beschreiten. Auch in diesem Jahr gab es den Vorschul-Ausflug und die Schlaue Füchse Nacht, nur eben in jeder Gruppe separat. Die Sonnenkinder machten ihren Vorschul-Ausflug nach Baierbach, um dort den
Vogellehrpfad näher zu erkunden und sich tapfer und zum Glück gut geschützt, den dort herumfliegenden Mücken zu stellen. Die Kinder hatten eine knifflige Aufgabe zu lösen. Ein Fotopuzzle, von den Erzieherinnen erstellt, sollte in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Gar nicht so leicht, aber machbar, dachten sich die Kinder und meisterten die Aufgabe mit viel Elan und Begeisterung. Sie entdeckten 20 Vogelarten, klappten mit viel Freude und Wissensdurst die
aufgestellten Kästen am Wegrand um und nummerierten die Fotos auf dem Papier. Auf einer Wiese ließen sie sich ihre Brotzeit schmecken und am Baierbacher Piratenschiff klang der erlebnisreiche Vormittag bei Spiel und leckerem Steckerl-Eis aus. Die Mondkinder verbrachten einen Vormittag am Hofstätter See, das kühle Wasser lud an diesem Tag zum Plantschen und Spielen ein. Begleitet wurden die Mondler von einem geheimnisvollen
Kofferwesen, namens Flausi, welches seit einigen Wochen in der Mondgruppe wohnt. Entstanden ist das Kofferwesen im Zuge eines Projektes, und all das begann mit der spannenden Frage: „Wer wohnt eigentlich in diesem alten Koffer, der bei uns im Zimmer steht?“. Flausi erlebte gemeinsam mit den
Kindern einen lustigen Tag und brachte auch seinen Freund Moosi ins Spiel, der im nahen Wald wohnt und die Kinder besuchen kam. Nach dieser Aufregung gönnten sich die Kinder zum Abschluss eine leckerere Tüte Gummibärli, die Flausi ihnen mitgebracht hatte, bevor sie den Heimweg
antraten. Die Sternen-Kinder starteten bei der Bio-Metzgerei „Simsseer Weidefleisch“ zu Fuß und mit dem Rucksack auf dem Rücken. Sie hatten sich einen Tag im Wald gewünscht und durften nun auf Schusters Rappen eine halbe Stunde bis zum Ziel wandern. Im Wald angekommen, gab es viel zu entdecken. Es wurde ausgiebig gespielt, Brotzeit gemacht, so mancher Schatz im Wald entdeckt. Es entstanden Feenhäuser aus Moos und Farn. Der Rückweg wurde den Schlauen Füchsen mit einer Kutschfahrt zurück zum Kindergarten und einem Zwischenstopp zum Eis essen versüßt. Ein herzliches Dankeschön an Herrn Theo Mayer, der dies ganz unkompliziert möglich gemacht hat! Die Schlaue Füchse Nacht begann für jede Gruppe, an unterschiedlichen Tagen 17.00, bzw.
18.00 Uhr, im Kindergarten. Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie sich die Großen darauf freuen, ihren Kindergarten mal einen Abend lang für sich allein zu haben. In diesem Jahr war dies in allen drei Gruppen ganz besonders spürbar. Unser Haus komplett erforschen und in jeden Raum hineingehen zu dürfen, war aufregend und ein Erlebnis für alle Kinder. Die Sonnenkinder hatten im Vorfeld ihre Lange Nacht geplant. So standen bei ihnen eine Kinderdisko
im Dunklen, lustige Spiele und Pizzabacken auf dem Programm. Das Highlight war jedoch das von den Erwachsenen gespielte Kasperltheater. Die Kinder ließen sich davon in den Bann ziehen. Sie waren mit ihren Vorschlägen, die Schultüte des Kasperls betreffend, so kreativ, dass die Puppenspieler das
Theaterstück spontan änderten und die genialen Ideen der Kinder gern aufgriffen. Mit selbstgemachter Pizza im Bauch und jeder Menge Spaß machten sich die Vorschulkinder auf den Weg zur Glitzer-Nachtwanderung mit Schnitzeljagd. Tapfer trotzten sie, mit Matschzeug und Taschenlampe ausgestattet, dem Regen und wurden, zurück im Kindergarten, mit einem leckeren Eis und einem improvisierten Lagerfeuer im Turnraum belohnt. Die Schlaflieder, die am Lagerfeuer
erklangen, machten die Augen müde und so mancher Schlaufuchs hat in dieser Nacht daheim sicher von Glitzerstaub und einem ganz besonderen Zauber geträumt. Die Mondkinder hatten sich auf ihre Lange Nacht mit Flausi, dem Kofferwesen, schon im Vorfeld ausgiebig vorbereitet. Sie hatten alte Kleidungsstücke von daheim mitgebracht und bereits einige Tage vor der Langen Nacht Skizzen von ihrem ganz persönlichen Kofferwesen angefertigt. Ihr Abend wurde ein spannender, bastelreicher. Jedes Kind fertigte sein eigenes Kofferwesen. Dabei kam die Nähmaschine ebenso zum Einsatz, wie unterschiedlichste Materialien. Mit viel Phantasie und Begeisterung arbeiteten die Kinder an ihren Wesen und so konnte nach einem gemeinsamen
Abendessen jeder Schlaufuchs sein ganz persönliches Kofferwesen mit zur Nachtwanderung nehmen. Im Waldrand entdeckten sie Moosi, den sie schon beim Vorschulausflug zum See kennenlernten, und der wohl neugierig war, was die Kinder an ihrer langen Nacht so alles erleben würden. Am Lagerfeuer in der Hofau klang der Abend mit Geschichten ganz wunderbar aus. Glücklich machten sich die Kinder auf den Heimweg. Sicher hat das ein oder andere Kofferwesen einen Platz im Bett der Mondler gefunden.
Die Sternen-Füchse stellten ihre Nacht unter das Motto: „Feen und Elfen“. Sie durften als solche verkleidet in den Kindergarten kommen und schwebten den ganzen Abend lang mit Flügeln durchs Haus. Es wurde gemeinsam gekocht und gegessen, jede Fee durfte sich schminken lassen. Goldene Briefe, von Feen versteckt, weckten die Neugier der Kinder und führte sie durch den Abend. So fanden die Kinder leckeres Eis in der Gefriertruhe, hörten geheimnisvolle Flötentöne im Turnraum und entdeckten beim Hineinschauen „echte“, tanzende Feen, die durchs Fenster flüchteten und einen weiteren Brief hinterließen. Dieser führte zur Nachtwanderung in die Naturgruppe. Dort angekommen, staunten die Schlauen Füchse über viele hell leuchtende Lichter. Die Feen erwarteten sie dort und schenkten jedem Kind ein leuchtendes Feenlicht für den Nachhauseweg. Auch die Sternenkinder werden sicherlich süße Träume gehabt haben. Abschließend sagen wir Erzieherinnen: was für ein Erlebnis! Die Kinder in dieser ganz kleinen und individuellen Runde zu erleben, war auch für uns sehr neu und spannend und lädt zum Nachdenken ein, ob nicht zumindest die lange Nacht in dieser Form beibehalten werden sollte….

 

Abschluss-Gottesdienst

Das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung, den Gottesdienst draußen im Freien stattfinden                                                                                    zu lassen und diesen so auch für Familien zu öffnen, deren Kinder nicht verabschiedet werden.                                                                                                      Bei Regen fanden sich nun nur die Familien der Schulanfänger im Gotteshaus ein.                                                                                                                            Nach einem gemeinsamen Beginn wurden die Familien gruppenintern durch Kirche und Gemeindehaus                                                                                        geschickt, um an verschiedenen Stationen, mit unterschiedlichsten Methoden, die Geschichte                                                                                                der „Arche Noah“ zu erleben. So wurde gebastelt, mit Symbolen eine Übertragung in die Corona-Zeit                                                                                              geschaffen, die Segnung der Schulanfänger mit einer Tauben-Kette besiegelt.                                                                                                                                    Ein gemeinsamer Schluss in der Kirche rundete den Gottesdienst ab. Trotz der ungewöhnlichen                                                                                                      Umstände ist es dem Planungsteam mit Herrn Pfarrer Seibel gelungen, eine heimelige                               

und ansprechende Atmosphäre zu schaffen und den ausscheidenden Kindern den Weg                                                                                                                    in ihre Zukunft segensreich zu gestalten. 

Meine Milchzähne – neues aus dem Regenbogen

(Artikel aus Gemeindekurier Juli 2020)

Leider konnte uns dieses Jahr die Zahnärztin Frau Dr. Lange nicht besuchen, brachte uns dafür aber eine Kiste mit Zahnbürsten, Zahnpasta und Bechern vorbei.

Den Krippenkindern stellten sich die Fragen: Was machen wir damit, wo sind eigentlich unserer Zähne und wozu sind sie da?

Mit dem Lied: „Ich habe einen Kopf…“ fingen wir an unseren Kopf zu erforschen. Mit viel Spaß und Eifer waren die Sternschnuppen einige Tage beschäftigt, mit Legematerial und Papier einen Kopf mit allem Drum und Dran zu gestalten. Die Kinder überlegten: „Welche Bürste brauche ich für meine Zähne?“ Aus Haar-, Spül-, Flaschen-, Klo- und Zahnbürste fanden sie die richtige für die Zähne heraus. Zu guter Letzt zeigte uns der kleine Bär aus dem Bilderbuch: „Der kleine Bär muss Zähne putzen“ wie man seine Zähne richtig pflegt, damit sie gesund bleiben.

Wir stellten fest, dass unsere Krippenkinder bereits viel über die Pflege ihrer Zähne wussten und diese zuhause immer fleißig putzen.

Bei uns da rührt sich was, bei den Regenbogenkobolden ist was los!

(Artikel aus Gemeindekurier Juli 2020)

Schon die fünfte Woche freuen wir uns jeden Tag mit unseren Kindern, über unser schönes Gelände der Naturgruppe und geniesen     den       schönen Ort.

Trotz der Corona-Einschränkungen konnte die Naturgruppe im Juni mit den ersten Kindern starten.

Langsam kommen immer mehr Regenbogen-Kobolde zu uns in die Naturgruppe und es beginnt  sich richtig etwas zu rühren.

Es ist eine sehr große Freude zu beobachten, wie die Kinder die Natur und das Draußen zu sein mit allen Sinnen genießen.

Sie lieben es im hohen Gras zu laufen, sich zu verstecken oder mit dem selbstgebauten Steckenpferd  über die Wiese und durch das Gelände zu galoppieren.

Sie lieben es unter dem freien Himmel zu malen und zu werkeln, zu singen und ein Puppenspiel zuzusehen.

Es gab auch schon zwei Geburtstagsfeien in der Naturgruppe unter freiem Himmel.

Es gab Geburtstagskuchen und es wurden Geburtstagskerzen gezogen.

Jeden Freitag ist bei uns Backtag mit selbst gemahlenem Mehl, das wir schon die ganze Woche gemeinsam mahlen.-Wir backen in unserem Holzofen in der Hütte Semmeln oder Brot, die wir dann alle gemeinsam an unserer langen Tafel essen.

Aber leider scheint nicht immer die Sonne, und so hatten wir auch schon das Vergnügen, richtige Regentage zu erleben.

Die Kinder waren sofort dabei kleine Bäche und Wasserkanäle zu bauen, dort konnten wir dann die selbst gebauten Schiffe  schwimmen lassen.

Wir freuen uns auf viele weitere Tage zusammen und sind schon sehr gespannt was wir noch gemeinsam erleben werden.

Liebe Grüße von den Regenbogenkobolden aus dem Ev. Kindergarten Regenbogen

 

Neues aus Kindergarten und Krippe Regenbogen

(Artikel aus Gemeindekurier Juli 2020)

Ist es möglich, gemeinsam einen Baum zu pflanzen, ohne sich dabei zu begegnen? Ja, das ist es!

Zum Maibaumfest hatten wir ihn vor unsere Tür gestellt-den „Corona-Birnbaum“. Viele Kinder und Eltern schmückten ihn im Laufe zweier Wochen mit guten Wünschen, lieben Grüßen, kleinen Bildchen…. nun sollte er in die Erde. Doch noch immer dürfen sich die einzelnen Gruppen nicht begegnen. Was also tun? - Ganz einfach: wir teilten die Arbeit auf! Am Montagmorgen nahmen die Sonnenkinder Spaten und Schaufel zur Hand und gruben ein tiefes Loch. Die Sternenkinder befreiten den Baum aus seinem Topf und stellten ihn in das Loch hinein, wenig später kamen die Mondler, verteilten Erde um den Baum herum, welche die Kleinsten-unsere Sternschnuppen, wiederum einige Zeit später, eifrig festklopften. Nun steht er im Garten unser neuer Baum und trägt hoffentlich bald viele süße Früchte, die uns alle daran erinnern werden, dass so einiges zu schaffen ist, wenn man ein wenig „um die Ecke denkt“ und sich von einem „Nicht dürfen“ nicht entmutigen lässt.

Auch sonst ist in Kindergarten und Krippe so einiges los. Das Schnuppern neuer Kinder zur gewohnten Vormittagszeit ist nicht möglich und auch der Informationsabend für zukünftige Regenbogen-Eltern musste ausfallen. Dennoch werden kommende Familien individuell begrüßt. Unser neu erstelltes Eingewöhnungshandbuch (welches wir in „PC“-Teamarbeit während der Corona-Zeit gemeinsam erstellt haben) kann kein Ersatz für erste Gespräche und persönlichen Kontakt sein, enthält jedoch alle wichtigen Informationen und soll eine kleine Eingewöhnungshilfe und Unterstützung für unsere „Neulinge“ sein.

Doch vor allem für die Vorschulkinder, die die letzten Tage bei uns verbringen und bald neue Wege gehen, steht einiges auf dem Programm. Unsere Großen nehmen Abschied. Die schon zur Tradition gewordenen Schulbesuche können zwar in diesem Jahr nicht ermöglicht werden, aber andere Highlights, auf die unser Schulanfänger sich in jedem Jahr besonders freuen, dürfen und sollen stattfinden. So treffen sich an drei Abenden (mit Sicherheitsabstand) Eltern und Kinder der einzelnen Gruppen, um die Schultüten für den großen Tag im September zu gebastelt, jede Vorschul-Gruppe feiert individuell Abschied, die Lange Nacht der Füchse ist bereits geplant und wird ganz individuell und nach den Wünschen der Kinder gestaltet, alle Großen begeben sich gruppenintern auf eine kleine Reise, der Abschlussgottesdienst ist in etwas veränderter Form in Planung. Wir alle freuen uns, den Kindern in dieser Zeit ein Stück weit Normalität und Tradition zu ermöglichen und hoffen auf schönes Wetter für all die geplanten Ereignisse.

Herzlichst

das Regenbogenteam